<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title><![CDATA[Schwarzseher GmbH]]></title><description><![CDATA[Schwarzseher]]></description><link>https://www.schwarzseher.com/blog</link><generator>RSS for Node</generator><lastBuildDate>Fri, 01 Dec 2023 17:32:45 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://www.schwarzseher.com/blog-feed.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title><![CDATA[Warum unser Azubi mitten in der Ausbildung ein Sabbatical macht ]]></title><description><![CDATA[Unser Azubi Julian befindet sich auf einer Fahrradreise durch Südamerika. Im diesem Interview erzählt er euch, was er plant und was ihn...]]></description><link>https://www.schwarzseher.com/post/warum-unser-azubi-mitten-in-der-ausbildung-ein-sabbatical-macht</link><guid isPermaLink="false">633b1170a45919c25c16fd36</guid><pubDate>Wed, 05 Oct 2022 07:10:30 GMT</pubDate><enclosure url="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_032d98d41580484fa7f9d96ddb1fb8d6~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Amon Thein</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<h3>Unser Azubi Julian befindet sich auf einer Fahrradreise durch Südamerika. Im diesem Interview erzählt er euch, was er plant und was ihn zu einem Sabbatical während der Ausbildung bewogen hat. </h3><h5>Amon: Als erstes würde mich natürlich brennend interessieren, warum du ausgerechnet in deiner Ausbildung ein Sabbatical machst.</h5>
<p><strong>Julian:</strong> Da muss ich sofort auf die Frage kommen, warum ich überhaupt hier bei euch bei Schwarzseher gelandet bin! Ich habe immer gerne Dokus geguckt, auf ARTE, und egal was ich beruflich gemacht habe, mein eigentlicher Antrieb war immer, in die Filmbranche zu kommen, um Leute wie dich kennenzulernen, um die Fertigkeiten zu erlernen die es braucht um Filme produzieren zu können. Solche Dokus wie die auf ARTE, mit Abenteuer-Reisen und am besten noch mit dem Rad kombiniert...das hat mich immer sehr fasziniert. Und daher war mein Plan, das zu lernen und möglichst bald eine eigene Abenteuerreise zu machen. Am besten beides bei euch. Und ihr habt ja gesagt. Deshalb kann ich jetzt in mein Projekt in Südamerika starten. </p>
<h5>Amon: Und wie geht es dir mit deiner Entscheidung, so kurz vor dem Start? </h5><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_032d98d41580484fa7f9d96ddb1fb8d6~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p><strong>Julian: </strong>Gut! Ich freue mich drauf. Filmemachen ist für mich so cool, weil man geile Bilder drehen kann. Das ist so ein schönes Gefühl, wenn wenn man mit der Zeit immer weiter an das cineastische, das schöne Bild ran kommt um damit Emotionen einzufangen, Werte zu vermitteln, Informationen rüberzubringen...und das Ganze dann künstlerisch noch verpacken zu können, ist natürlich ultimativ krass. Und das darf ich jetzt in Südamerika machen, das ist toll für mich. Die Unterstützung bei Schwarzseher war auch super, das ist natürlich wichtig, aber die letzten Tage waren schon richtig aufregend in der direkten Vorbereitung meiner Reise.   </p>
<h5>Amon: Woher kommt das, dass du so sehr das Abenteuer in der Natur suchst?</h5> <p><strong>Julian: </strong>Das hat auch mit meiner Familie zu tun, weil wir immer draußen waren, das hat mich sehr geprägt. Wenn da ein Wald ist, dann muss ich da rein. Ich verstehe gar nicht, wenn jemand da nicht rein will und nur am Strand bleiben möchte, zum Beispiel im Urlaub. Und es gibt nichts auf der Welt, was mich mehr antreibt, als in der Gegend herumzufahren, ohne zu wissen, wo genau ich hinfahre. Hinter die Kurven schauen, neue Dinge entdecken und Menschen kennenlernen. Ich habe das nach der Schule gemacht und während des Studiums, war in Südostasien und da bin ich zum Beispiel von Bangkok nach China gefahren. Das war toll. Das Rad, diese Momente, wenn du einfach fährst und dann nicht mal weißt, wo du schläfst. Du weißt auch nicht, wo du dein Essen bekommst. Das macht was bei mir. 
Der Alltagsstress hört auf, nur noch diese elementaren Bausteine: Essen, trinken, schlafen. Dieses Abenteuer wollte ich schon immer erleben und gleichzeitig filmen. </p>
<blockquote>"Das Rad, dann diese Momente, wenn du einfach fährst und dann nicht weißt, wo du schläfst. Du weißt auch nicht, wo du dein Essen bekommst. Das ist so ein Antrieb bei mir. Der Alltagsstress hört auf, nur noch diese elementaren Bausteine: Essen, trinken, schlafen. Dieses Abenteuer wollte ich schon immer erleben und gleichzeitig filmen." — <strong>Julian, Azubi Schwarzseher </strong></blockquote><h5>Amon: Wie war das für dich, uns als deinen Arbeitgeber zu fragen, ob wir dir in der Ausbildung ein Sabbatical ermöglichen? Das ist ja schon sehr ungewöhnlich...</h5>
<p><strong>Julian: </strong>Also schon im Praktikum vor der Ausbildung habe ich mein Projekt angesprochen, Schwarzseher wusste also Bescheid und ich habe das Signal bekommen, dass das eine Option ist. Alle Kolleg:innen waren interessiert teilzuhaben an dem Filmprojekt und sehr gespannt, was daraus werden kann, so habe ich das wahrgenommen. Und jetzt lässt mich Schwarzseher diese Fahrt machen - und ist sogar noch Koproduzent. Das ist wirklich ungewöhnlich, weil ich ja sechs Monate nicht vor Ort bin, kann also nicht als Arbeitskraft helfen - und werde trotzdem weiterbezahlt. </p>
<h5>Amon: Was glaubst du wird für dich und was für unser Unternehmen dabei herausspringen? Was könnte der Vorteil sein? </h5>
<p><strong>Julian: </strong>Ich glaube, dass es sich total lohnt für beide. Ich werde ein halbes Jahr konzentriert jeden Tag an einem Film drehen und dabei viel lernen. Beim Lernen geht es ja auch darum, das gelernte anzuwenden. Und wenn man das dann ohne Zeitdruck macht, dann geht es voll ins Blut. Am Set auf der Arbeit hat man auch mal Stress, muss Sachen schnell und effektiv drehen und filmisch erzählen. Da lernt man natürlich extrem viel und gleichzeitig fehlt manchmal die eine Stunde mehr, um es als jemand der da gerade neu rein kommt perfekt zu verinnerlichen. Bei diesem Projekt, da werde ich mir diese Zeit nehmen die manchmal im Film-Alltag fehlt, kann mir für eine Aufnahme ein oder zwei Stunden nehmen. Genau das werde ich tun. Ich glaube, das wird sich gut ergänzen! </p>
<h5>Amon: Und schon allein die Entwicklung des Projektes, inhaltlich und mit der Sponsorensuche, das sind alles Dinge, die dich bestimmt in deinem Lernfluss weiterbringen, oder?  </h5> <p><strong>Julian: </strong>Absolut! Darum geht es ja auch in der Ausbildung zum Mediengestalter Bild & Ton, man soll alles beherrschen lernen, von der Konzeption über die Umsetzung. Da hast du mich unterstützt bei der Konzeptentwicklung, hast mir Kontakte zu anderen Dokumentarfilmer:innen gegeben und auch meine Kolleg:innen haben mir sehr geholfen, wo es nur ging. Ebenso bei der Sponsorensuche. </p>

<p>Schwarzseher leiht mir auch Material. Ich darf Mikros mitnehmen, Speichermedien, darf die Cloud benutzen und nicht zu vergessen: wir produzieren zusammen den Film! Das ist schon cool, dass ihr das alles mitmacht. Gleichzeitig werde ich Social Media bedienen, von der Reise berichten, Formate ausprobieren. </p>
<h5>Amon: Worum wird es dir nun in deinem 
Projekt gehen - magst du kurz davon erzählen? Was hast du genau vor? </h5> <p><strong>Julian:</strong> Ich werde eine Radtour durch Südamerika machen. Ich werde in Bogota starten, mein Ziel ist Amazonien. Ich war zwar noch nie da, aber mich zieht es schon immer in den Urwald. Ich weiß nicht warum, aber das grüne, die Tiere, der Regenwald, die Flüsse, ich muss dahin, ich muss ins Wasser, ich muss in den Wald rein. </p>

<p>Das Ganze werde ich selbst mit der Kamera begleiten und am Ende ist es gleichzeitig auch ein Crowdfunding-Projekt für ein Regenwald-Projekt. Ich werde auf Instagram während der Tour viel eigenen Content posten und für das ausgewählte Projekt Werbung machen. Aber mein großes Ziel ist es, einen alleinstehenden Dokufilm über diese Reise zu machen, jeden Tag ein kleines bisschen mehr.   </p>
<h5>Amon: Was hat dich dazu bewegt und welches Projekt wird das sein?  </h5>
<p><strong>Julian: </strong>Weil mir der Regenwald wichtig ist. Ich glaube, für mich ist es auch ein bisschen egoistisch, weil ich in dem Regenwald ein Abenteuer-Potenzial für mich selbst sehe. Aber er steht ja für etwas viel größeres, für Biodiversität die verloren geht, für das Klima, für viele Dinge, die falsch laufen. Wenn man mal wirklich weiterdenkt, dann ist es schrecklich, was da passiert. Eine Katastrophe für uns alle. Ich habe viel telefoniert und festgestellt: es gibt viele Umweltorganisationen, die ihre Aufgabe eher im Marketing für die Sache sehen, von oben schauen, aber keine Projekte vor Ort haben, mit den Menschen zusammen die dort betroffen sind. Hilfe zur Selbsthilfe ist mir wichtig. Da bin ich auf das <a href="https://regenwald-institut.de/unser-regenwald/" target="_blank" ><u>Regenwald-Institut</u></a> gestoßen, die vor Ort ein Projekt haben, das spannend klang. Sie haben ein unberührtes, 24 km² großes Regenwaldgrundstück gekauft und werden es zusammen mit der nahegelegenen Dorfgemeinschaft nachhaltig nutzen und dadurch dauerhaft unter Schutz stellen. Das will ich mit einem Crowdunding während der Reise unterstützen, dass auch schon gestartet ist. Und natürlich idealerweise vor Ort das Projekt kennenlernen. 
</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=gc5NPmtxmKM&feature=emb_title">https://www.youtube.com/watch?v=gc5NPmtxmKM&feature=emb_title</a><h5>Amon: Wie wirst du das angehen, die Reise und das Crowdfunding?</h5>
<p><strong>Julian: </strong>das Crowdfunding läuft auf gofundme und da ist auch schon ein wenig zusammengekommen, das wird hoffentlich noch mehr. Mein Ziel sind 10.000 €. Aber da ist auch so ein kleiner Bildungsauftrag dabei. Wenn wir Social-Media-Beiträge machen und Know-how und Fakten mit ins Spiel bringen, mit dem Institut zusammen. Dann werde ich auf jeden Fall nach Amazonien reisen, so weit wie ich komme. Ich werde dann zum ersten Mal sehen, was da aktuell zerstört wird. Wenn man weiterdenkt, dann ist tatsächlich der Regenwald das letzte Rädchen, wo der Mensch noch aktiv dagegen steuern kann. Die Polkappen schmelzen, das können wir nicht mehr aufhalten. Und dieser Prozess des Klimawandels, der ist schon losgetreten, den können wir ja kaum aufhalten an vielen Stellen. Aber beim Regenwald, da können wir noch was machen. Wenn wir den nicht abholzen, dann behalten wir diesen wichtigen Klimaeffekt bei, der durch den Regenwald erzeugt wird.</p> <h5>Amon: Was wird dich dort erwarten?  </h5>
<p><strong>Julian: </strong>Ja, das kann schon krass werden. Ich habe neulich eine Frau kennengelernt, die dort arbeitet und sie sagt, diese Regionen im Amazonas sind wie der Wilde Westen. Da sind so ein paar Parteien, die sich gegenüberstehen und da gilt das Recht des Stärkeren. Es ist wichtig, dass man versteht, wer wirklich was bewegen kann und will. Da gibt dieses Krombacher-Beispiel, die völlig ohne Konzept rangegangen sind. Einfach sagten: "wir kaufen das". Du musst den Wald auch vor Ort schützen, da Leute haben, die dort leben und ihn im Blick haben, weil die Goldgräber, die Holzfäller, die stören sich nicht dran, ob ein Brauer aus Deutschland das auf dem Papier gekauft hat. </p>
<h5>Amon: Und wie hast du dich vorbereitet? </h5>
<p><strong>Julian: </strong>Ich habe viel Equipment besorgt, entweder selbst gekauft oder Sponsoren gefunden. Dann habe ich mich natürlich über die Reiseziele informiert. Ich hatte drei Optionen und Südamerika war letztendlich meine Wahl. Einerseits, weil es für mich und das Projekt perfekt ist, weil dort die Anden sind und der Amazonas. Andererseits, weil man für die Länder jeweils drei Monate Visa bekommt, was es einfacher macht. Ich habe noch keine Route, keine konkrete, aber das ist auch Teil der Doku, weil dieses von A nach B in wenigen Stunden, das ist super stressig und das ist eigentlich genau das, was ich nicht haben möchte. Ich will ja ein Abenteuer erleben und die Freiheit haben, spannendes am Wegrand zu entdecken. Naja, und dann eben versicherungstechnischen Sachen. Ich habe sogar extra ein Gewerbe gegründet dafür, weil ich sonst keine Sponsorengelder annehmen darf. Also der Rattenschwanz geht bis zum Mond...</p>
<h5>Amon: Was wünschst du dir, wie das am Ende gelaufen ist?</h5><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_e6607bd55acb474d9d9f416608a22687~mv2.png/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p><strong>Julian: </strong>Also auf jeden Fall, dass das Spenden-Projekt sein Ziel erreicht hat. Und noch mehr Menschen, die verstanden haben, warum man den Regenwald schützen sollte. Am besten hat es viele erreicht und der Film, der gedreht wird, wird cool und gefällt mir selbst und auch anderen. Und vielleicht das mein Content gut ankommt, Social-Media ist für mich selbst noch so eine Box, die geöffnet werden muss, wie für viele unserer Kunden bei Schwarzseher auch. Da lerne ich gleich für meinen Job mit. </p>
<h5>Amon: Letzte Frage, Julian. Wie kann man dir folgen und wie dich unterstützen bei deinem Abenteuer? </h5>
<p><strong>Julian:</strong> <a href="https://www.instagram.com/langhans.julian/" target="_blank" ><u>auf Instagram bin ich zu finden</u></a>, da werde ich immer mal wieder posten, und auf <a href="https://www.gofundme.com/f/rgrpar-cycling-for-the-amazon" target="_blank" ><u>gofundme, wo die Crowdfunding-Kampagne ist</u></a>. Ich freue mich über jede Unterstützung und jeden Like!</p>
<h5>Amon: Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und bin schon gespannt, zu wem du dich entwickelt hast nach diesem Abenteuer. </h5>
<p><strong>Julian:</strong> Ich auch! Danke...und bis bald!  </p>

<p><strong>Im ersten Teil dieser kleinen Reihe habe ich beschrieben, </strong><a href="https://www.schwarzseher.com/post/warum-unser-azubi-ein-sabbatical-macht" target="_blank" ><strong><u>wie es dazu kam dass Julian ein Sabbatical macht und wie wir als Team damit umgegangen sind</u></strong></a><strong>.</strong>  Später werde ich mit ihm einchecken, in Südamerika, und euch berichten, wie es ihm ergangen ist. Bleibt also gerne dran! Abonniert dafür gerne unseren Newsletter um auf dem Stand zu bleiben, dort bekommt ihr auch regelmäßig Hacks, Tipps und neue Tools für Video und Social Media. 
</p> ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Unser Azubi macht ein Sabbatical ]]></title><description><![CDATA[Unser Azubi Julian macht Pause. Eine Aufregende Reise durch Südamerika steht an. Was er geplant hat und warum wir es ermöglichen. ]]></description><link>https://www.schwarzseher.com/post/warum-unser-azubi-ein-sabbatical-macht</link><guid isPermaLink="false">630f151c9776c30c633dc4e0</guid><category><![CDATA[Schwarzseher]]></category><pubDate>Mon, 03 Oct 2022 16:29:09 GMT</pubDate><enclosure url="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_1b0a831db58c48578a4b3e73999e7847~mv2.png/v1/fit/w_847,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Amon Thein</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<h3>Unser Azubi Julian macht Pause. Eine aufregende Reise durch Südamerika steht an. Was er geplant hat und warum wir uns entschieden haben, ihm das Abenteuer zu ermöglichen, lest ihr hier. </h3>
<p>Schon als Julian ein Praktikum bei uns anfing, hat er mir von seinem Plan erzählt, ein Sabbatical zu machen. Auf dem Rad. Durch Asien, den nahen Osten oder Südamerika. Nach dem Praktikum nahm er damals unser Azubi-Angebot als Mediengestalter Bild & Ton an - und wir machten den Deal, dass er während der Ausbildung seine Reise antreten darf. Bei vollem Gehalt. Warum haben wir so entschieden? </p>
<h3>Der größte Antrieb für das Filmemachen</h3><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_587de60daca14ffc92ad1ed32f7eab71~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Ich selbst bin überzeugt, dass der beste Antrieb immer die eigene Passion ist. Das zu tun, was ich liebe, und mit anderen einen Raum dafür zu schaffen, das war im Alter von 23 Jahren meine Vision. Daraus entstand komplett autodidaktisch unsere Filmproduktion Schwarzseher, mit heute 16 Mitarbeiter:innen. </p>

<p>Auch meinen Kollegen Julian habe ich als jemanden kennengelernt, der sehr mit seiner Leidenschaft für das Filmemachen tief verbunden ist. Er war mal Schiffsmechaniker, hat in Hotels gejobbt, in China studiert — aber sein großer Traum war immer, Kameramann zu werden. Das hat man am Leuchten in seinen Augen gesehen. Schwarzseher ist für ihn der Raum geworden, wo er diesen Traum wahr macht. Ganz wie ich es mir damals für mein Unternehmen gewünscht hatte. </p>

<p>Meine Überzeugung ist, dass jede:r seinen eigenen Weg finden muss, um zu seinem:ihrem persönlichen Ziel zu kommen. Julians Weg ist eben auf sich allein gestellt eine Abenteuer-Radreise in den Amazonas zu machen, darüber eine Doku zu drehen und eine Crowdfunding-Kampagne zu starten. Julian hat mir begeistert von den Filmen auf ARTE erzählt, die er über solche Reisen gesehen hat. Er liebt das. Manchmal kam er morgens mit dem Rad von Wilhelmshaven nach Oldenburg zur Arbeit. Als wäre das nichts. Erzählte beim Kaffee mit leuchtenden Augen von der aufgehenden Sonne über den Feldern, der Ruhe. </p>
<blockquote>"Das Rad, dann diese Momente, wenn du einfach fährst und dann nicht weißt, wo du schläfst. Du weißt auch nicht, wo du ein Essen bekommst. Das ist so ein Antrieb bei mir. Der Alltagsstress hört auf, nur noch diese elementaren Bausteine: Essen, trinken, schlafen. Dieses Abenteuer wollte ich schon immer erleben und schon immer mal filmen." — <strong>Julian, Azubi Schwarzseher </strong></blockquote><h3>Es braucht alle im Team, um eine solche Entscheidung zu treffen</h3>
<p>Bei uns treffe nicht ich als Eigentümer allein solche Entscheidungen. Mitbestimmung ist bei uns wichtig und jeden Tag lerne ich mehr, wie die Macht, die ich als Inhaber habe, sinnvoll an die richtigen Stellen delegiert werden kann. Julians Traum hat einige Fragen und auch Unmut aufgeworfen. Können und dürfen wir ihn weiter bezahlen, wenn er nicht für uns arbeitet? Wollen wir ihm Technik zur Verfügung stellen, die vielleicht aus Versehen in den Anden kaputt geht? Können wir es als Team tragen, dass jemand eine halbjährige Auszeit nehmen kann, noch dazu in der Ausbildung?    </p> <p>Wir haben versucht, alle bei dem Thema abzuholen und Feedback mit einzubeziehen. Wir haben die Kosten durchgerechnet und überlegt, was Julian vielleicht an Content für uns zur Verfügung stellen könnte. Am Ende wurde die Entscheidung getroffen, ihm ein Laptop zu kaufen, das Gehalt weiter zu zahlen und als Koproduzent seiner Doku einzusteigen. Der Eindruck ist, dass ihn alle im Team unterstützen wollen - aber eine einfache Entscheidung ist es nicht. Ich sehe es so, wie sonst auch in Projekten: ausprobieren! Im besten Fall haben wir die Grundlage für ein aufregendes Abenteuer und eine tolle Doku geschaffen und Julian hat wertvolle Erfahrungen gesammelt, die er nach seiner Rückkehr für uns alle im Unternehmen einbringen kann.  </p>
<h3>Sabbatical — und dann? </h3><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_1b0a831db58c48578a4b3e73999e7847~mv2.png/v1/fit/w_847,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Julian hat sich Anfang September auf den Weg gemacht und schon einiges erlebt, wie ihr auf Instagram sehen könnt. <a href="https://www.instagram.com/langhans.julian/" target="_blank" ><u>Folgt ihm dort gerne</u></a>. Er wird jetzt sechs Monate lang seine Ausbildung pausieren, zumindest auf dem Zettel — aber ich bin überzeugt davon, dass er, auf sich allein gestellt, ganz viel lernen wird für seinen Weg zum Kameramann. Und  natürlich werden auch wir als Unternehmen und als Team davon profitieren. Ich bin sehr gespannt wie unser gemeinsames Abenteuer ausgeht und freue mich schon auf seine Rückkehr zu uns in die Ausbildung. Wer wird er dann wohl sein und was wird er erlebt haben?  </p>

<p>Im zweiten Teil dieser kleinen Reihe interviewe ich Julian zu seinen Beweggründen für die Reise, wie wir das als Team geregelt haben und was genau seine Pläne sind. Und später werde ich mit ihm einchecken, in Südamerika, und euch berichten, wie es ihm ergangen ist. Bleibt also gerne dran! Abonniert dafür gerne unseren Newsletter um auf dem Stand zu bleiben, dort bekommt ihr auch regelmäßig Hacks, Tipps und neue Tools für Video und Social Media. </p>
 ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[So entwickeln wir ein gerechtes Gehalt für Schwarzseher]]></title><description><![CDATA[Kann es eine von allen Mitarbeiter:innen als gerecht empfundene Gehaltsstruktur geben? Dieser kleinen Utopie gehen wir bei Schwarzseher nach]]></description><link>https://www.schwarzseher.com/post/so-entwickeln-wir-ein-gerechtes-gehalt-f%C3%BCr-schwarzseher</link><guid isPermaLink="false">61e9b5a573b5e40016e49318</guid><pubDate>Thu, 20 Jan 2022 19:28:14 GMT</pubDate><enclosure url="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_91320a173e06402a82ca717797ffa2ce~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Amon Thein</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<h3>Kann es eine von allen Mitarbeiter:innen als gerecht empfundene Gehaltsstruktur geben? Dieser kleinen Utopie gehen wir bei Schwarzseher nach. Hier teilen wir mit euch unsere bisherigen Erkenntnisse. </h3>
<p>Ende letzten Jahres haben wir alle gemeinsam in einem Workshop begonnen, unsere Vorstellungen zu sammeln und zu diskutieren. Mit dem dort gegründeten Gehaltsrat haben wir dann verschiedene Modelle recherchiert, die dort draußen bereits im Einsatz sind und ähnliches versuchen (Props gehen raus an u. a. <a href="https://www.linkedin.com/company/goldeimer/" target="_blank" >Goldeimer</a> und <a href="https://www.linkedin.com/company/einhornproducts/" target="_blank" >einhorn products GmbH</a>, die ihre Prozesse und Tools öffentlich geteilt haben). </p>

<p>Ich selbst als Geschäftsführer merke dabei immer wieder, dass mir diese kleine Utopie ein  absolutes Herzensprojekt ist. So viel Frust und unschöne Gefühle sind in unserer heutigen Arbeitswelt mit dem Thema Geld verbunden. So viel verschenktes positives Potenzial. Was, wenn man das lösen könnte? Ich war (fast) immer selbstständig, andere Kolleg:innen haben vorher in Medienhäusern, Konzernen oder anderen Agenturen gearbeitet. Es ist so spannend, die unterschiedlichen Perspektiven darauf kennenzulernen. </p>
<h3>Es braucht ein Update für unser Gehalt</h3>
<p>Wir haben seit einigen Jahren eine selbstentwickelte Lösung im Einsatz, bei der alle denselben Stundensatz verdienen (ja, auch ich über lange Zeit). Wir haben also schon eine kleine Utopie gelebt. In der Zwischenzeit sind wir allerdings von 8 auf 16 Mitarbeiter:innen angewachsen. Dabei wurde klar: unser Gehalt braucht ein Update, weil sich das bisherige Modell für die alten und neuen Schwarzseher:innen nicht (mehr) ganz richtig anfühlte. </p>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_91320a173e06402a82ca717797ffa2ce~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Wir haben nach einigen Runden im Gehaltsrat nun eine erste Version entwickelt. Sehr bald werden wir den aktuellen Entwurf für unser <strong>Gehalt 2.0 </strong>unseren Kolleg:innen vorstellen können und mit dem Feedback anschließend iterieren. Ich bin schon sehr gespannt,  wie die Reaktionen sein werden. Es war bisher jedenfalls eine tolle und  eine spannende Reise, bei der wir mit großer Offenheit aufeinander zugegangen sind und das Thema Geld und Verdienst aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet haben.</p>
<h3>Verdient ein Autodidakt mehr oder weniger als Studierte?</h3>
<p>So viele spannende Fragen kamen dabei auf, über die man sich viel, viel länger noch austauschen könnte. Wie geht man mit dem Thema Inflation um? Wollen Mitarbeiter:innen  eigentlich an möglichen Gewinnen beteiligt werden, die sie ja selbst mit erwirtschaftet haben? Welche Anreize kann eine Gehaltsstruktur bieten, Verantwortung zu übernehmen und die vorhandene gut zu verteilen? Müsste ein Autodidakt ohne Studium oder Ausbildung (wie ich!) weniger verdienen als ein:e Kolleg:in mit Ausbildung? Wie geht man mit dem Nervthema Überstunden um? </p>

<p>Schon jetzt ist klar: das ist der Anfang eines fortwährenden Austausches. Und das finde ich großartig! Wir wollen eine Struktur schaffen, die regelmäßig ein Update bekommen kann. Damit es sich immer wieder neu gerecht anfühlt. Habt ihr auch schon Erfahrungen mit alternativen Gehaltsmodellen gesammelt? Ich freue mich sehr, wenn ihr mit uns eure Erfahrungen teilt. Vielen Dank im Voraus — we keep you posted!  </p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Warum wir Sinn über Profit stellen ]]></title><description><![CDATA[Schwarzseher ist die erste Filmproduktion weltweit, die neben der Steuerbilanz auch eine »Gemeinwohlbilanz« erstellt hat. Für uns ist das...]]></description><link>https://www.schwarzseher.com/post/warum-wir-sinn-%C3%BCber-profit-stellen</link><guid isPermaLink="false">5fbd549657e92e001792c6fd</guid><category><![CDATA[Schwarzseher]]></category><pubDate>Wed, 27 Jan 2021 23:00:00 GMT</pubDate><enclosure url="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_18ba3b86182a4fb4b7a04854308dfa8c~mv2.jpg/v1/fit/w_926,h_617,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Amon Thein</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<h3>Schwarzseher ist die erste Filmproduktion weltweit, die neben der Steuerbilanz auch eine »Gemeinwohlbilanz« erstellt hat. Für uns ist das Wohl Aller jetzt auch offiziell das wichtigste Ziel unseres Wirtschaftens. Zeit für ein erstes Zwischenfazit: Wie funktioniert das eigentlich und was bedeutet das konkret für unseren Unternehmensalltag? 
</h3><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_18ba3b86182a4fb4b7a04854308dfa8c~mv2.jpg/v1/fit/w_926,h_617,al_c,q_80/file.png" title="Gute Frage, oder? Die stellten wir uns auch. " alt="The Climate Ist Changin, Why Arent't We?"></figure><p>Letztens hat mich wieder jemand gefragt: „Amon, Ihr als Werbefilmer, nehmt ihr eigentlich alle Aufträge an?“ Puh. Super Frage. Wichtige Frage. <em>Genau die richtige Frage.</em> Weil: wenn es nur um Profit ginge, müsste meine Antwort natürlich „Ja!“ lauten. Sie lautet aber „Nein“ — und das schon seit der Gründung vor 13 Jahren. Die Gründe für dieses kategorische „Nein“ haben eine ganze Menge mit den Überzeugungen gemein, die hinter der Gemeinwohl-Ökonomie stehen — auch wenn wir und auch ich selbst als Gründer von <a href="www.schwarzseher.com" target="_blank" rel="noopener"><u>Schwarzseher</u></a> dieses nachhaltige Bilanzierungs-Prinzip damals noch gar nicht kannten. </p>

<p>Seit Januar sind wir die erste Gemeinwohl-Filmproduktion der Welt. Und auch das erste Gemeinwohlbilanzierte Unternehmen in unserer Heimatstadt Oldenburg. Das sperrige Wort »Gemeinwohlökonomie« geht uns noch etwas schwer über die Lippen, aber es scheint uns dennoch irgendwie einfacher und verständlicher als »Nachhaltigkeitsbericht« oder »Corporate Social Responsibility«. Zumal diese weit verbreiteten Instrumente auch ein <a href="https://reset.org/knowledge/greenwashing-%E2%80%93-die-dunkle-seite-der-csr" target="_blank" rel="noopener"><u>intransparentes Feigenblatt</u></a> sein können, wenn man auf große Unternehmen schaut. Ganz anders aber unsere Erfahrung mit unserer ersten Gemeinwohl-Bilanz. Davon wollen wir im Folgenden kurz berichten. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir (natürlich!) auch Videos dazu veröffentlichen und von den konkreten Erfahrungen berichten. 
</p><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_07f673478b614d6e94f66a2b118eec09~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" title="Unser offizielles Zertifikat für die Gemeinwohl-Bilanzierung " alt="Gemeiwohlbilanz Schwarzseher GmbH"></figure><h3>Ein gutes Leben für alle</h3>
<p>Bevor wir aber zu unseren konkreten Erfahrungen kommen, ein sicherlich hilfreicher Deep-Dive in das Prinzip der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Bewegung der GWÖ bezeichnet es selbst als ein Wirtschaftsmodell, in dem »das gute Leben für alle« die oberste Priorität hat. Was vielleicht erstmal nach einer leeren Hülse klingt, wird mit konkreten Handlungszielen unterfüttert. Das Modell orientiert sich an global anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur <a href="https://www.bund.net/ressourcen-technik/suffizienz/suffizienz-was-ist-das/" target="_blank" rel="noopener"><u>Suffizienz</u></a> und unter anderem an den  <a href="https://17ziele.de/" target="_blank" rel="noopener"><u>17 UN-Entwicklungszielen</u></a><u>.</u> Kern ist die Vision, dass alle Unternehmen nachhaltig und sozial wirtschaften. Die Unternehmen evaluieren ihre IST-Situation in den Bereichen »Menschenwürde«, »Solidarität und Gerechtigkeit«, »Ökologische Nachhaltigkeit« und »Transparenz und Mitentscheidung«. Das kann das Unternehmen allein, von einem GWÖ-Berater begleitet oder mit anderen Unternehmen zusammen machen (so wir wir). Das Ergebnis ist dann eine öffentlich publizierte <a href="https://web.ecogood.org/de/unsere-arbeit/gemeinwohl-bilanz/" target="_blank" rel="noopener">Gemeinwohl-Bilanz</a>, die alle zwei Jahre auf den aktuellen Stand gebracht wird. Unsere wird gerade aufbereitet und im Februar auf unserer Webseite veröffentlicht.  </p>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_d2e5de28c31045e7a1c12aaf33d00e68~mv2.png/v1/fit/w_454,h_681,al_c,q_80/file.png"  ></figure><blockquote>
„Das Geld ist zum Selbst-Zweck geworden, statt ein Mittel zu sein für das, was wirklich zählt: ein gutes Leben für alle."  (Christian Felber, Mitinitiator der GWÖ)
</blockquote><p>Uns hat ein Interview-Video mit Christian Felber sehr inspiriert, in dem er herunterbricht, was die GWÖ ist und woran sie sich orientiert. Nach unserem Kenntnisstand ist die GWÖ aktuell auch die kompletteste Methode für das, was wir einen »<a href="https://planetnatty.medium.com/post-growth-towards-a-one-planet-lifestyle-a65f8afa32e4" target="_blank" rel="noopener"><u>One-Planet-Lifestyle</u></a>« nennen, also einen Lebenstil, der sich an den real vorhandenen Ressourcen des Planeten ausrichtet. Mittlerweile wird das Prinzip auch von Privatpersonen, Gemeinden und Institutionen umgesetzt. In Deutschland haben über 700 <a href="https://web.ecogood.org/de/die-bewegung/pionier-unternehmen/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmen</a> eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Man kann sich die GWÖ-Bilanz im Grunde wie ein Tool vorstellen, mit dem man das unternehmerische Handeln am Ziel des Gemeinwohls ausrichten kann. Um die Bewertung von ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit zu ermöglichen, wurde dafür ein Punktesystem entwickelt, das bei -3600 (sehr schädlich!) beginnt und bei maximal +1000 Punkte (sehr  nachhaltig!) endet. Zur Einordnung: Wer »einfach nur« nach geltendem Recht und geltenden Vorschriften arbeitet, erreicht meist nicht mehr als 0 Punkte. </p><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_ba8ca23d82c8490aa80c3734f0f541db~mv2.png/v1/fit/w_985,h_696,al_c,q_80/file.png" title="Die Matrix, nach der die Bilanz berechnet wird" alt="Gemeinwohl Bilanz Matrix"></figure><p>Uns hat die Idee sofort begeistert, weil wir viele Themen wiedergefunden haben, zu denen wir uns schon lange Austausch mit Anderen gewünscht haben. Da es in unserer Heimatstadt Oldenburg aber leider noch kein Gemeinwohl-Unternehmen gab, haben wir uns dann im letzten Jahr in Berlin umgesehen. Von April bis in den späten Sommer heinein haben wir in einer »Peer-Review« unsere erste GWÖ-Bilanz ausgearbeitet. Zusammen haben wir die IST-Situation der jeweiligen Unternehmen betrachtet. Zum Beispiel: Von wem lassen wir uns beliefern? Wem gehört das eigene Unternehmen? Wie ernst nehmen unserer Lieferanten Themen wie Menschenwürde, ökologische Nachhaltigkeit und Solidarität? Spoiler: <em>Amazon ist raus.</em> Das ist durchaus auch mal anstrengend und emotional, denn in diesen Sessions bewertet man sich und seinen Stand selbst — und wird zugleich auch von außen eingeordnet. </p>
<h3>Viel Erfolg ist, wenn viele was davon haben </h3>
<p>Insgesamt haben wir knappe 5 Arbeitstage in die Workshops investiert und nochmal knapp 70 Stunden in die Fließtext-Beantwortung der Bilanz-Fragen und die Aufarbeitung unserer eigenen Umwelteinflüsse in quantitative Zahlen. Wer also gerade über eine GWÖ-Bilanz für sein Unternehmen nachdenkt, kann sich hier schon mal notieren: »ca. 150 Stunden blocken«. Die Investition dieser Stunden ist es für uns allerdings absolut wert gewesen. Der konkrete Austausch zu den einzelnen Themenfeldern mit den beiden beteiligten Unternehmer:innen Thomas von <a href="https://www.smile-buero.de/" target="_blank" rel="noopener"><u>Smile Büro</u></a> und Oliver von <a href="https://www.tetrateam.de/" target="_blank" rel="noopener"><u>Tetrateam</u></a> hat uns neue Blickwinkel eröffnet, denn natürlich kann man dieselben Herausforderungen auch komplett anders lösen. Sehr inspirierend! </p>
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=7mRe1ntgbj8">https://www.youtube.com/watch?v=7mRe1ntgbj8</a><p>
Das Inspirierende an der Gemeinwohlbilanz ist für uns dies: sie stellt einem unablässig wichtige Fragen. Fragen, die einem im Arbeitskontext sonst kaum gestellt werden. Zum Beispiel: warum wir als Unternehmen eigentlich existieren: Was wollen wir ganz genau zur Gemeinschaft beitragen? Dann auch, von wem wir uns Produkte herstellen lassen. Wie es um die Arbeitsbedingungen unserer Partner:innen-Unternehmen bestellt ist. Oder auch, wie wir uns als Kolleg:innen behandeln: Wer darf bei uns was bestimmen? Wie lösen wir Konflikte? Und natürlich eine Frage, die uns alle <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eT32UFzA7E8" target="_blank" rel="noopener"><u>angesichts der dramatischen Klima-Lage</u></a> mit höchster Priorität beschäftigen sollte: »Wie tragen wir konkret dazu bei, die Ressourcen unseres Planeten zu schützen?« </p>
<h3>Antworten auf ungestellte Fragen</h3>
<p>Es kommt nicht von ungefähr, dass noch kein einiziges Unternehmen an der 1000-Punktemarke kratzen konnte. Während des Prozesses wurde uns schmerzhaft klar: unsere Wirtschaft ist noch weit entfernt davon, den GWÖ-Zielen gerecht zu werden. Die GWÖ könnte aber zugleich auch ein sehr guter Weg sein, denn sie hat einen effektiven Twist eingebaut: um selbst gut bepunktet zu werden, ist es unumgänglich, positiven Einfluss auf Andere zu nehmen. Beispiel: Lieferant:innen, die die Kriterien für faire Arbeit nicht erfüllen, kann man natürlich kündigen — oder aber auf die Misstände hinweisen und damit vielleicht eine positive Veränderung bewirken. So kann die Verbesserung des eigenen Unternehmens zur inkrementellen Verbesserung aller Unternehmen in unserem Wirtschaftssystem werden. 
</p><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_54ab895372ce4fb0ad2b08272e1f000e~mv2.png/v1/fit/w_990,h_557,al_c,q_80/file.png" title="Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung" alt="Un-Ziele nachhaltige Entwicklung"></figure><p>In der GWÖ-Bilanz haben wir nach jedem Themenfeld eigene »Verbesserungspotenziale« formuliert, die man bis zur nächsten Bilanz, zwei Jahre später, erreicht haben möchte. Hier besteht ganz konkret die Gefahr, unrealistische Ziele zu formulieren, die man nicht erreichen kann - gleichzeitig ist es natürlich wichtig, die Learnings die man im Prozess hat, auch in motivierende Ziele umzumünzen. Es ist nach unserer Erfahrung allerdings auch nicht ganz einfach, diese Ziele sofort umzusetzen, insbesondere, weil der Alltag des Unternehmens durch die Corona-Beschränkungen ohnehin komplizierter geworden ist. Wir haben für uns beschlossen, dass die Verbesserungspotenziale in unsere quartalsweisen Team-Sessions zu den allgemeinen Unternehmensziele einfließen, damit wir alle eine bessere Übersicht bekommen und alle Themen geordnet und realistisch angehen können. Stolz sind wir in jedem Fall auf die erreichte Punktzahl unserer Bilanz: aus dem Stand haben wir 573 Punkte erreichen können. Damit gelten wir als Erstbilanzierte bereits als »erfahren« und bewegen uns am unteren Drittel der »vorbildlichen« Unternehmen. </p>
<h3>Teil einer wachsenden Bewegung von Unternehmen</h3>
<p>Wie geht es weiter? Insgesamt planen wir, mit unserem Beispiel an die Oldenburger Öffentlichkeit zu gehen, in der Hoffnung, weitere Unternehmen motivieren zu können diesen Weg mit uns zu gehen. Dafür befindet sich eine Regionalgruppe bereits in der losen Gründung. Wer Interesse hat, melde sich gerne! Für uns selbst haben wir durch die Arbeit an der GWÖ-Bilanz festgestellt, dass wir in vielen Punkten schon gut dastehen (zum Beispiel mit unserer Entscheidung, auf Carsharing zu setzen oder durch unsere flachen Hierarchien), aber auch, dass uns Herausforderungen bevor stehen. Beispiel: wie können wir Kameratechnik kaufen, bei der wir absolut sicher sein können, dass keine negativen Umwelteinflüsse auftreten? Wie können wir positiv auf das Lohndumping in unserer Branche einwirken? Insbesondere in Zeiten von Corona, wo im Kulturbereich viele Existenzen gefährdet sind. Wir planen, bis 2022 komplett co2-neutral produzieren und außerdem keine Angebote mehr zu verschicken, bevor wir die potenziellen Kund:innen nicht persönlich kennengelernt haben (Video-Calls zählen auch, in diesen Zeiten). Zum Glück sind wir mit all diesen Herausforderungen nicht allein: Wir dürfen uns nun als als Teil einer wachsenden Bewegung von tausenden Unternehmen weltweit verstehen, die über die Gemeinwohl-Ökonomie oder andere Modelle wie <a href="https://purpose-economy.org/de/who-we-are/" target="_blank" rel="noopener"><u>Unternehmen in Verantwortungseigentum</u></a> eine lebensdienliche Wirtschaft mit »Purpose« vorantreiben. </p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wie hält man in Zeiten von Abstand die Verbindung? ]]></title><description><![CDATA[Wir als Filmproduktion haben mit Corona einen echten Endgegner bekommen  in diesem Jahr. Eine viel zu lange Zeit konnten wir garnicht...]]></description><link>https://www.schwarzseher.com/post/wie-h%C3%A4lt-man-in-zeiten-von-abstand-die-verbindung</link><guid isPermaLink="false">5fe07f7e5a85eb0017734635</guid><category><![CDATA[Schwarzseher]]></category><category><![CDATA[Videomarketing]]></category><pubDate>Mon, 21 Dec 2020 11:01:12 GMT</pubDate><enclosure url="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_a75e9249c2a14713a35d9eeb45dcb79e~mv2.png/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Amon Thein</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<h3>Wir als Filmproduktion haben mit Corona einen echten Endgegner bekommen  in diesem Jahr. Eine viel zu lange Zeit konnten wir garnicht drehen, mit  den entsprechenden finanziellen Konsequenzen. Doch wir haben auch viel  gelernt darüber, warum es Film braucht. </h3>
<p>Liebe Kund:innen. liebe Freund:innen und Unterstützer:innen,  »Schwarzseher« zu sein, dass hatte in diesem Jahr landläufig eine ganz  andere Bedeutung. Google spuckte fast jeden Tag einen schlechtgelaunten  Artikel aus, in dem das Wort vorkam. Verständlich, wenn man auf das Jahr  2020 zurückblickt. Aber wir können nicht gemeint gewesen sein, denn wir  haben - trotz allem! - den Kopf immer oben gehabt. Musste aber auch  sein, denn das Wasser stand uns im Frühjahr bis zum Hals.</p><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_a75e9249c2a14713a35d9eeb45dcb79e~mv2.png/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png"  ></figure><p>Auch und gerade deshalb geht dieses Jahr ein besonders riesiger Dank an  euch alle, dass Ihr uns weiter vertraut habt und unseren Weg mitgeht,  die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Das hat viel bewegt  und tolle Reaktionen bewirkt, mit vielen Millionen Views <a href="https://www.youtube.com/c/reichelt/videos" target="_blank" rel="noopener"><u>auf YouTube</u></a> und Social Media, zuletzt sogar mit einem viralen <a href="https://www.kirche-oldenburg.de/exchange/video/2020-ELKiO-Weihnachtsgruss.mp4" target="_blank" rel="noopener"><u>Video über WhatsApp</u></a>.  Vielen Dank, dass wir uns immer auf Augenhöhe begegnen und zusammen  »echte Filme für echte Menschen« machen können. Das hat Euch einige  kleine und große Erfolge beschert und das Jahr für uns trotz allem zu  einem guten und sinnstiftenden Jahr gemacht. Und das auch noch, obwohl  es das verflixte 13. Jahr war - danke nochmal für <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mgcmH9G8w0A&#38;list=PL5T2t7TNaUOPoGUMynITj1lZ3lD8kCNTy" target="_blank" rel="noopener"><u>eure tollen Videobotschaften dazu</u></a>!</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=mgcmH9G8w0A&list=PL5T2t7TNaUOPoGUMynITj1lZ3lD8kCNTy">https://www.youtube.com/watch?v=mgcmH9G8w0A&list=PL5T2t7TNaUOPoGUMynITj1lZ3lD8kCNTy</a><p>Wir haben mit Euch gelernt, wie wichtig es in Zeiten von gebotenem  Abstand ist, unser Aller Grundbedürfnis nach sozialer Verbundenheit zu  erfüllen. Unsere Filme haben in diesem Jahr viele Male aktiv dazu  beitragen können, dass nicht nur <em>gesagt</em>, sondern auch <em>gefühlt </em>und <em>verstanden</em>  wurde. Ob als interne Kommunikation im Unternehmen oder als Content,  der an Eure Kund:innen ausgespielt wurde. Unsere neue Onboard-Expertin  im Bereich Online-Marketing bringt seit Sommer diesen Jahres  zusätzlichen Turbo rein, um Eure Filme mit zielgruppengenauen  Online-Kampagnen noch erfolgreicher zu machen. Es freut uns  insbesondere, dass Sie eine Rückkehrerin ist - im letzten Jahr hatte sie  bei uns ein studentisches Praktikum gemacht. Willkommen zurück, Julia!</p>

<p>Die Welt steht Kopf, nicht nur wegen Corona, sondern auch durch den  Klimawandel. Es gibt Berechnungen, nach denen unsere homebase Oldenburg  im Jahr 2050 bereits zum Teil unter Wasser steht. Höchste Zeit zu  handeln, natürlich auch für uns. <a href="https://www.facebook.com/stadtgestaltenoldenburg" target="_blank" rel="noopener"><u>Neben der <em>1,5ten</em> Staffel für Stadt/gestalten</u></a>,  unserem offenen Format für eine Diskussion des Status Quo in Oldenburg,  sind wir in diesem Jahr den Schritt gegangen, neben der nötigen  Steuerbilanz auch eine <a href="https://web.ecogood.org/de/unsere-arbeit/gemeinwohl-bilanz/" target="_blank" rel="noopener"><u>Gemeinwohl-Bilanz</u></a>  zu erstellen. So können wir unseren positiven und negativen Einfluss  auf diesen Planeten und unsere Gemeinschaft besser erkennen und aktiv  Handeln. Unsere Erfahrungen damit werden wir gerne im nächsten Jahr  teilen. </p>

<p> Zuguterletzt freuen wir uns, dass wir unser Team im neuen Jahr erweitern  können. Ihr dürft Euch auf noch mehr erfahrene und kreative  Film-Expert:innen freuen. Wir freuen uns jedenfalls schon riesig auf die  neuen Kolleg:innen und darauf, sie Euch vorzustellen. Und apropos <em>neu</em> - unser Logo sieht ganz anders aus, das ist uns auch aufgefallen! Auch dazu mehr im neuen Jahr...</p>

<p>Liebe Leute, wir sehen uns auf der anderen Seite, in 2021. Und es wird  gut werden, für uns alle, davon sind wir Schwarzseher:innen überzeugt.</p>

<p>Es grüßen euch weihnachtlich aus dem Homeoffice:

 Alexandre, Amon, Carolin, Diana, Dominic, Julia, Julian, Markus und Moritz                      </p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Warum Ergebnisoffenheit wichtig ist]]></title><description><![CDATA[Im Podcast "Nicht ganz unsympathisch" spricht Schwarzseher-Gründer Amon u. a. über die Entstehung unserer Filmproduktion vor 13 Jahren]]></description><link>https://www.schwarzseher.com/post/warum-ergebnisoffenheit-wichtig-ist</link><guid isPermaLink="false">5f7f1d5bd4a8ba00173b0591</guid><category><![CDATA[Schwarzseher]]></category><pubDate>Fri, 09 Oct 2020 16:50:16 GMT</pubDate><enclosure url="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_287cc500feac4ea6942df786c543a033~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Amon Thein</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<h3>Als Gast im Podcast "Nicht ganz unsympathisch" spricht Schwarzseher-Gründer Amon über die Entstehung unserer Filmproduktion vor 13 Jahren, warum wir mittlerweile nur  noch ergebnisoffen arbeiten und was die Gemeinwohlökonomie damit zu tun hat. Bonus: Amon verrät exklusiv, wie es zum Namen "Schwarzseher" kam. </h3>
<p>In der letzten Woche lud Matthias Knust von <a href="www.oldenburgist.de" target="_blank" rel="noopener"><u>oldenburgist.de</u></a> mich als Gast in seinen Podcast "Nicht ganz unsympathisch" ein. Ich durfte die dritte Episode des lockeren Formats mit ihm bestreiten. Ich mochte insbesondere den Austausch darüber, warum es uns wichtig ist, bei jeder Anfrage komplett ergbenisoffen zu bleiben und im Zweifel auch eine Zusammenarbeit abzusagen, wenn es nicht passt oder Film nicht das richtige Mittel scheint um eine positive Veränderung herbeizuführen. </p> <p>Ich erzähle im Podcast außerdem von unserem Weg zur Gemeinwohlökonomie, insbesondere davon wie wir (leider als erstes!) Oldenburger Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz erstellten und natürlich, welche Erfahrungen wir damit gemacht haben. Dazu gibt es demnächst aber nochmal einen eigenen Blogartikel.  </p>

<p>Der Oldenburgist-Podcast ist noch drei Folgen jung, doch ich kann bereits eine weitere Episode empfehlen, die ich gehört habe: die mit dem spannenden Gast Gunnar Barghorn, der sich selbst "Humanunternehmer" nennt und <a href="https://www.oldenburgist.de/gunnar-barghorn-humanunternehmer/" target="_blank" rel="noopener"><u>spannende Einsichten teilt</u></a>.</p>

<p>#schwarzseher #problemlösefilm #gemeinwohl #oldenburg #podcast</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[13 Botschaften aus dem Homeoffice]]></title><description><![CDATA[Für uns war der 13. April 2020 ein ganz besonderer Tag. Mitten in der Corona-Krise hatten wir nämlich trotz allem etwas zu feiern: 13 Jahre ]]></description><link>https://www.schwarzseher.com/post/13-botschaften-aus-dem-homeoffice-schwarzseher-geburtstag</link><guid isPermaLink="false">5b058120da1855009fbd9e94</guid><category><![CDATA[Schwarzseher]]></category><pubDate>Wed, 15 Apr 2020 14:56:32 GMT</pubDate><enclosure url="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_30acd6d89a564c1787ff6027b0a782fa~mv2.jpg/v1/fit/w_1000,h_1000,al_c,q_80/file.png" length="0" type="image/png"/><dc:creator>Amon Thein</dc:creator><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für uns war der 13. April 2020 ein ganz besonderer Tag. Mitten in der Corona-Krise hatten wir nämlich trotz allem etwas zu feiern: 13 Jahre Schwarzseher! Oder in anderen Zahlen: Über 1000 Produktionen. Wer hätte das zu Beginn erwartet, bei der Gründung im Wohnzimmer dieser kleinen Altbauwohnung in der Oldenburger Innenstadt? Ich selbst zumindest nicht. Umso mehr Grund war das zu feiern - allerdings mit vertauschten Rollen... </strong></p>

<p>Im  Rückblick sind da so unfassbar viele schöne Projekte, Begegnungen und  Momente, die einem in den Sinn kommen. Wow! Bei  aller Schwermut, die einen in der aktuellen Situation erfassen kann, haben wir uns bei diesem Anlass umso mehr gefreut, dass es unsere Kund*innen und Partner*innen und uns gibt! Bevor es zu ganz besonderen Videobotschaften geht zeigen euch in der folgenden Galerie wir 13 Gegenstände, die einen Eindruck der Schwarzseher-Historie geben. Vom Plakat der Doku "Wirbeljagd", die aktuell noch weltweit in Planetarien gespielt wird, bis zum goldenen Zwerg, den wir beim Wettbewerb "Spontan Getan" des leider eingestellten Kurzfilmfestivals "ZwergWERK" gewonnen haben. </p><figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_30acd6d89a564c1787ff6027b0a782fa~mv2.jpg"></figure>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_2c994cc8b6b54694a0ed4b1113e403a6~mv2.jpg"></figure>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_6eea8cf2e00e4221b1afcfdc79e14fec~mv2.jpg"></figure>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_4ad78a46d7d44c3cba5e5fbdf46c08ca~mv2.jpg"></figure>
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<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_bfa81e4e57294985a187470d02cc6d2c~mv2.jpg"></figure>
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<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_5725355c5b744209aa1913926770f81f~mv2.jpg"></figure>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_17c10df9610d42ca98e83a303d1482c3~mv2.jpg"></figure>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_b4b8f82a86174baeb778afc665e8babd~mv2.jpg"></figure>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_580e2fb851b549f3adb94317347eb822~mv2.jpg"></figure>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_303e89aa1527406dbfd2e90062612444~mv2.jpg"></figure>
<figure><img src="https://static.wixstatic.com/media/1e7ce8_d0c3fa187b3e4877ac2c4b1f79692400~mv2.jpg"></figure><p>Und wie gedachten wir sonst so zu feiern? War ja eigentlich klar: Normalerweise machen wir die Filme - aber was ist gerade schon normal? Und so haben unsere Kund*innen und Partner*innen übernommen. 13 Tage lang gab es auf YouTube,  facebook, linked.in und Instagram eine ganz andere Perspektive auf 13 Jahre  Schwarzseher. Danke an alle, die uns ihre Video-Botschaft gesendet haben!  </p>
<a href="https://youtu.be/mgcmH9G8w0A">https://youtu.be/mgcmH9G8w0A</a><p>
Die ganze Playlist mit allen 13 Videos <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PL5T2t7TNaUOPoGUMynITj1lZ3lD8kCNTy" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>gibt es hier</u></a>. Wir wünschen IhnenEuchUnsAllen alles Gute in dieser fordernden Zeit & freuen uns auf gemeinsame Projekte in der Zukunft!
</p>

<p>#Schwarzseher #13Jahre13Stimmen #Geburtstag</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>